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Supporting Integrated Care Service Provision in Estonia

>Sozialministerium Estland | Europäische Kommission

Population healthDateninfrastruktur

Wie kann die Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern über Sektor­grenzen hinweg organisiert werden? Wie lassen sich neben Gesundheit und Pflege auch soziale Dienste und Leistungen, Arbeitslosen­hilfe, Bildung und andere Bereiche in ein koordiniertes Konzept zusammenfassen? Im Auftrag des estnischen Sozial­ministeriums und mit finanzieller Unterstützung der europäischen Kommission entwickelt dieses Projekt ein Konzept für eine wert­orientierte, populations­bezogene und integrierte Versorgung.

Im Vordergrund steht einerseits die Entwicklung von Prinzipien und Leit­linien zur integrierten Versorgung, andererseits die Entwicklung konkreter Behandlungs­pfade, die die Grenzen der oben genannten Sektoren überschreiten. Bei diesen Entwicklungen arbeitet das Projekt eng mit Versorgern und Entscheidern in Estland (auf nationaler und regionaler Ebene) zusammen.

Die Rolle von PMV ist die Entwicklung eines Datenmodels einschließlich funktionaler Architektur, das sowohl die Erbringung integrierter Dienste unterstützt, als auch aggregierte Daten für politische Entscheidungs­prozesse liefert. Dazu werden vorhandene Daten und Systeme analysiert und ein Plan zu deren Integration entwickelt. Das integrierte Daten­modell wird dann wiederum mit den Behandlungs­pfaden verknüpft. Als Prototyp werden Daten einer Test­population aus den Systemen aller involvierten Organisationen selektiert und verlinkt. Mit Hilfe des verlinkten Datensatzes werden dann verschiedene Möglichkeiten der Auswertung entwickelt und getestet.

Laufzeit: 2018–2020
Projektpartner: IFIC International Foundation for Integrated Care | empirica
Methoden: Regionale Analysen
Themen: Population health, Kosten und Nutzen
Daten: Dateninfrastruktur, Datenlinkage, Datenaufbereitung