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APVEL – Evaluation der spezialisierten ambulanten palliativen Versorgung

>Gemeinsamer Bundesausschuss | Innovationsfonds

EvaluationVersorgungsverläufe

Die PMV forschungsgruppe war beteiligt am APVEL-Projekt – Evaluation der Wirksamkeit von spezialisierter ambulanter palliativer Versorgung in Nordrhein. APVEL wurde durch den Innovations­fonds des Gemeinsamen Bundes­ausschusses G-BA gefördert und untersuchte die Palliativ­versorgung von Menschen kurz vor dem Tod im häuslichen bzw. familiären Umfeld. Ziel war es vor allen Dingen, die geltende Richtlinie zur Spezialisierten Ambulanten Palliativ­versorgung (SAPV) zu evaluieren und Empfehlungen für ihre Weiter­entwicklung zu machen. Die SAPV wird durch einen Arzt oder eine Ärztin verordnet und umfasst je nach Bedarf ärztliche, pflegerische, psychologische und andere Leistungen sowie deren Koordination. Die behandelnden Personen müssen spezifische Kenntnisse und Erfahrungen haben und eng zusammen­arbeiten.

APVEL verwendete unterschiedliche Methoden, um diese Aufgabe zu erfüllen. So wurden Versorgerinnen und Versorger ebenso befragt wie Palliativ­patientinnen und -patienten und ihre Angehörigen.

Die Aufgabe von PMV in APVEL war die Auswertung von Routine­daten der AOK Rheinland/Hamburg. Untersucht wurden Menschen, die in der Region Nordrhein (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) lebten und in den Jahren 2014 bis 2016 verstorben sind. Ziel der Analyse war unter anderem, heraus­zufinden, wieviele Menschen im letzten Lebensjahr Palliativ­versorgung erhielten, wie nah zum Tod Palliativ­versorgung begann, und ob bestimmte Krankheits­typen häufiger palliativ versorgt wurden als andere. Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen und Ergebnisse werden publiziert.

Laufzeit: 2017–2019
Projektpartner: Universität Köln (PMV forschungsgruppe) | Universitätsklinikum Köln | Universitätsklinikum Bonn
Förderkennzeichen: 01VSF16007
Methoden: Evaluation, Statistische Analysen
Themen: Versorgungsverläufe, Krankheitsgeschehen
Daten: GKV-Routinedaten

PMV-Publikationen

Meyer I.
Versorgungsverläufe im letzten Lebensjahr und Hinweise auf die Zielerreichung ambulanter palliativer Versorgung. Eine Auswertung regionaler GKV-Routinedaten. Abstract zum 18. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung, Berlin. 2019;

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Meyer I, Schubert I, Ihle P, Fink R, Dortmann O, Sorg CGG.
Patientencharakteristika, Versorgungswege und Inanspruchnahme von SAPV in der Region Nordrhein. Retrospektive Routinedatenanalyse im APVEL-Projekt. Abstract zum 17. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung, Berlin. 2018;

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Rolke R, Krumm N, Fink R, Hellmich M, Radbruch L, Rietz C, Samel C, Scholten N, Schubert I, Voltz R.
APVEL: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung – Evaluation der Wirksamkeit in Nordrhein. Abstract zum 16. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung, Berlin. 2017;

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