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Prävalenz- und Inzidenzschätzung der hyperkinetischen Störung und deren Behandlung

>Eigenmittel

KrankheitsgeschehenGKV-Routinedaten

Zu HKS (hyper­kinetische Störung) liegen verschiedene Prävalenz­schätzungen beruhend auf unterschiedlichen Daten­quellen (bundesweit tätige Kranken­kassen, regionale Kassen, Survey) vor. Damit verbunden sind unterschiedliche methodische Zugänge. Survey­daten zur Prävalenz tendieren aufgrund des Studien­designs zu einer Unterschätzung der Prävalenz. Eine Analyse auf der Basis aller Versicherten stellt eine wichtige Referenz­größe für kassen­spezifische Analysen wie auch für Primär­erhebungen dar.

Daher sollen basierend auf den DIMDI Versorgungs­daten die Prävalenz der Hyper­kinetischen Störung nach Alter und Geschlecht in den einzelnen Jahren untersucht werden, die Häufigkeit der psychischen Komorbidität, die Behandlungs­prävalenz mit Stimulanzien und Anti­psychotika, die Inzidenz der Hyper­kinetischen Störung und der Beginn der Stimulanzien­behandlung nach Inzidenz untersucht werden.

Laufzeit: 2015–2021
Methoden: Statistische Analysen
Themen: Krankheitsgeschehen, Population health, Pharmakotherapie
Daten: GKV-Routinedaten

PMV-Publikationen

Schubert I, Lehmkuhl G.
The natural course and treatment of ADHD and its place in adulthood. Deutsches Ärzteblatt 2017; 114: 139-140

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Steinhausen HC, Döpfner M, Schubert I.
Zeitliche Trends bei den Häufigkeiten für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und Stimulanzienbehandlung. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 2016; 44: 275-284

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